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Erfurt-Stotternheim

Blick auf Stotternheim
Blick auf Stotternheim

Stotternheim
Stotternheim - Ortsbild

Stotternheim
Stotternheim - Kastanienalle am Bahnhof

Blick auf Stotternheim

Stotternheim

Stotternheim

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Stotternheim war bis zur Gebietsreform im Jahre 1994 eine selbstständige Gemeinde. Danach wurde sie in die Landeshauptstadt Erfurt integriert.
Der Ortsteil zählt 3.412 Einwohner (31.12.2016) und besitzt eine Gesamtfläche von 1.575 Hektar.

Der Ort Stotternheim wurde im Jahre 1088 erstmalig urkundlich erwähnt. Bedeutung erhielt der Ort, als im Jahre 1823 mit Bohrungen nach Steinsalz begonnen wurde, die im Jahre 1828 erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Es wurde eine 28-prozentige Sole gefördert.

Im Jahre 1847 wurde das Solbad "Louisenhall" in Betrieb genommen. Hier wurden bis zum 2. Weltkrieg Kuren durchgeführt. Kurgäste kamen sogar aus Berlin. Die im Jahr 1887 errichtete Saline "Neuhall" (in der Nähe vom Bahnhof) förderte noch bis 1950 Steinsalz.
Das Gebiet um "Louisenhall" ist als Flächennaturdenkmal ausgewiesen, da hier besondere Salzpflanzen wachsen.

Ab 1990 entstanden im Nordwesten ein neues Wohngebiet "Hinter der Mühle und den Höfen" und im Nordosten ein Mischgebiet (Wohnen und Gewerbe) mit einer Fläche von 14 ha.

In Stotternheim sind zur Zeit 250 Gewerbe angemeldet. Es gibt Verkaufseinrichtungen für Lebensmittel und die Grundversorgung. Ferner befinden sich im Ortsteil 3 Zahnarztpraxen, 2 Allgemeinmediziner, 1 Kinderarzt, 1 Urologe/Chirurg sowie 1 Apotheke und 2 Tierarztpraxen.

An der Grund- und Regelschule lernen derzeit 440 Kinder. Der im Jahre 2001 errichtete neue Kindergarten kann 100 Kinder aufnehmen. Die Jugendlichen treffen sich im Jugendclub und für die Senioren stehen die Räumlichkeiten in der Ortsteilverwaltung zur Verfügung. In Stotternheim gibt es eine evangelische und eine katholische Kirche.

In der Gemarkung Stotternheim, am Fuße des Galgen­hügels, befindet sich der Lutherstein. Im Jahre 1917 wurde dieser schwedische Granitstein zum Gedenken an Martin Luther errichtet.

Ortsteilbezogene REK-Projekte

  1. Stotternheimer Salz- und Salinenweg
  2. Schießstand Stotternheim
  3. Heimatstube Stotternheim
  4. Bürgerhaus
  5. Felsenkeller

Aus der Ortschronik

1088
Erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes

1823 - 1828
Bohrungen nach Steinsalz wurden erfolgreich durchgeführt.

1847
Inbetriebnahme des Solbades "Louisenhall"

1887
Bau der Saline "Neuhall", die bis 1950 Steinsalz förderte.

1917
Zum Gedenken an Martin Luther wurde der Lutherstein am Fuße des Galgenhügels errichtet.

Kontakt

Ortsteilbürgermeister:
Gerhard Schmoock

Ortsteilverwaltung:
Erfurter Landstraße 1
99095 Erfurt-Stotternheim

Tel./Fax:
(03 62 04) 7 02 92

Sprechzeiten:
Mi 16:30 - 18:00 Uhr