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Gemeinde Nöda

Nöda
Blick auf Nöda

Nöda - Dorfstraße
Dorfstraße in Nöda

Nöda - Neubaugebiet
Neubaugebiet in Nöda

Nöda - Luftbildaufnahme
Nöda - Luftbildaufnahme

Nöda

Nöda

Nöda

Nöda

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Nöda liegt im Thüringer Becken ca. 3 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Erfurt. Die 730 Einwohner zählende Gemeinde ist dem Landkreis Sömmerda zugeordnet und Mitgliedsgemeinde Verwaltungs­gemeinschaft "Gramme-Aue" mit Sitz in Großrudestedt.

Mit 192 m ist die Nödaer Warthe die höchste Erhebung des Dorfes. Der Ort verläuft als Straßendorf entlang der Schmalen Gera von Osten nach Westen. Die Gemeinde hat eine Gesamtfläche von 640 Hektar, davon sind ca. 80 Hektar Wasserfläche, die hauptsächlich durch den Kiesabbau entstanden ist.

In der Steinzeit ist Nöda schon besiedelt gewesen. Zahlreiche Funde von Gräbern - in und um den Ort - weisen auf eine bandkeramische und schnurkeramische Kultur hin. Urkundlich wird Nöda erstmals im Kirchenbuch von "Sankt Severin" in Erfurt im Jahr 1308 erwähnt. Ein Kloster und Ländereien gehörten zum Ort.

In den Jahren 1842-1861 wird in Nöda viel getan, so erfolgte der Bau einer Schänke, einer Schule, eines Kindergartens, eines Turnplatzes und der Gemeinde­friedhof wird angelegt.

In der Zeit von 1949 bis zur politischen Wende entwickelte sich die Gemeinde immer mehr zu einem Wohnstandort. So wurde unter anderem der Kindergarten erweitert, eine Kaufhalle erbaut, die zentrale Trinkwasser­versorgung errichtet und der Gehwegbau im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten erneuert.

Nach 1990 verstärkt sich die gewerbliche Entwicklung. Die Gemeinde richtete ihr Augenmerk auf die Entwicklung des Wohnungsbaus und die Erweiterung des Freizeitangebotes.

Ein herausragendes Beispiel für den Wohnungsbau ist das 4,5 Hektar große Wohngebiet "Am Kiesberge" für ca. 300 Einwohner, mit über 60 Ein- und Mehrfamilien­häusern. Ein weiteres Wohngebiet mit 4 Mehrfamilien­häusern entstand "Am Hutenborne".

In der Gemeinde Nöda liegt der Alperstedter See mit einer Größe von ca. 66 Hektar Wasserfläche. Das Wassersport­zentrum Nöda am Alperstedter See bietet vielfältige Möglichkeiten zur Freizeit­gestaltung und Erholung.

Ortsteilbezogene REK-Projekte

  1. Tennisplatz Nöda
  2. Vogelvolieren Nöda
  3. Aufforstung alter Sportplatz Nöda
  4. Aufforstung am und um den Alperstedter See
  5. Obstlehrpfad Nöda

Aus der Ortschronik

Wappen von Nöda

1308
Urkundliche Erwähnung im Kirchenbuch von "Sankt Severin" in Erfurt

1400
Eine Frau von Milwitz kaufte das Klostergut.

Um 1500
Sankt Marien Kirche wurde im spätgotischen Stil erbaut.

1611
Das Gut wird an Bernhard von Poelnitz verkauft.

1849 - 1856
Bau der Schule und des Kindergartens, Anlegen des Gemeinde­friedhofes südwestlich der Warthe

Um 1900
Gründung des Warthevereins

1929
Fertigstellung der Turnhalle

1949 - 1990
Bau der Kaufhalle; Anschluss an die zentrale Trinkwasserversorgung

Kontakt

Bürgermeister:
Stefan Berth

Gemeindeverwaltung:
Krautgasse 91
99195 Nöda

Telefon:
(036204) 7 02 65

Fax:
(036204) 7 17 64

Sprechzeiten:
Di 16:30 – 18:00 Uhr